September 27, 2005

I'm a british student now!

Hello my dears,

am heutigen Dienstag habe ich es endlich geschafft, Euch Fotos von unserem Haus, dem Campus und ein paar Leuten hochzuladen. Weitere werden bald folgen, versprochen! Erstmal wünsche ich Euch viel Spaß beim Anschauen! So könnt Ihr ein wenig von dem sehen, was ich jetzt jeden Tag sehen darf.

Gestern und heute haben die first meetings für die modules stattgefunden. War ein ganz schönes Chaos, immer die richtigen Räume finden, am Stundenplan rumbasteln und kurzfristig nochmal umstellen. Denn in England bestehen die modules immer aus lectures (Vorlesungen) und seminars/tutorials (kleine Seminargruppen von maximal acht Leuten). Das bedeutet, dass man mit Verlauf der meetings sehen musste, dass sich keine Überschneidungen im timetable ergeben, und wenn doch, wie in meinem Fall, muss man eben basteln und Prioritäten setzen. Ich werde im kommenden Jahr vier modules absolvieren, von denen jedes über alle drei terms läuft. English Social History 1500–1700, European World 1500–1720, Medieval World 1200–1500 und, zur großen Freude aller deutschen Geschichtsfreunde, Germany in the Age of the Reformation. Eigentlich wollte ich in England ja deutsche Geschichte meiden, aber aufgrund besagter Überschneidungen blieb mir letztlich nichts anderes übrig. Das module wird von einem schweizer Dozenten unterrichtet, der ganz begeistert war, dass er sozusagen ein Anschauungsobjekt in seiner Gruppe haben wird. :-)

Am heutigen Nachmittag hatte ich meine erste lecture, in European World. Vorher war ich total aufgeregt, von wegen Uni auf Englisch und so. Es stellte sich aber raus, dass es eher Uni auf Englisch ist. Will sagen: Die Sprache ist überhaupt kein Problem, ich verstehe alles super und kann mir sogar die Fachbegriffe aus dem Kontext herleiten. Ich wwar eher über das Niveau erstaunt. Das Modul ist Pflicht für alle Warwick-Geschichtsstudenten im zweiten Jahr, und es kam mir so vor, als ob noch nie jemand was von Früher Neuzeit gehört hat. Auf jeden Fall war für mich nichts Neues dabei, eher Diskussionswürdiges, aber dafür werden die seminars noch genügend Gelegenheit bieten.

Trotzdem ist die workload, die ich zu bewältigen habe, nicht von schlechten Eltern: Die Literaturlisten sind überall ellenlang, jedes module und jeden term ein unbenotetes essay über 2.500 Wörter, macht zwölf. Dazu im dritten term in jedem module ein benotetes essay über 4.000 Wörter und eine Zwei-Stunden-Zwei-Fragen-Prüfung, die dann jeweils 50% der Endnote ausmachen werden.
Also, denn man tau, ne!?

Ansonsten mache ich mich fleißig mit dem Campus-Leben vertraut, besonders mit den vielfältigen Möglichkeiten zu essen und Kaffee zu trinken. :-) Aber bestimmt werde ich diese Woche auch noch Sport treiben…

In diesem Sinne wünsche ich Euch eine gute Nacht. Ich denke an Euch und umarme Euch alle ganz fest.
Sleep tight and have sweet dreams,
Euer Ole


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