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November 28, 2005

London – Mother Of All Cities…

Halli Hallöchen,

meine Lieben, da bin ich mal wieder, mit (nicht mehr ganz so) frischen news aus dem Land von Lizzy, Feeder und scones.

Am letzten Montag, also schlicht genau vor einer Woche, waren wir in London. Wir, das heißt in diesem Fall ich plus sechs Italiener. Matteo hatte Besuch von seinem besten Freund aus Italien Mattia (also das ist doch mal was: Matteo und Mattia), und unsere guten Freunde Gioia und Erica aus Sardinien hatten ebenfalls Besuch von zwei Freundinnen aus der Heimat, Claudia und Carla. Und ihr könnt Euch sicher gut vorstellen, wie aufgeregt klein Ole war, so ganz der Einzige, der die Stadt der Städte zum allerersten Mal besucht…

Wir machten uns Montag Morgen um acht von Coventry mit National Express (Bus) auf, und waren dann um kurz nach halb elf in London, und zwar mittendrin, on Oxford Street. Auf dem Weg dorthin durchquerten wir ein Viertel, das obviously das Judenviertel ist, und das es mir besonders angetan hat. (Leider war an diesem einen Tag nicht genug Zeit für so vieles, so dass ein ausführlicher Spaziergang beim nächsten Besuch als Erstes ansteht…) Apropos Zeit: purpose of the day was: SHOPPING! Naja, und da sind wir wir natürlich on Oxford Street genau am richtigen Ausgangspunkt aus dem Bus gesprungen. Eine lange breite Strasse mit vielen noblen shops, Ketten, und kleineren souvenir-shops, alles viel zu teuer, aber scön anzuschauen, vor allem mit der bereits überall angebrachten Weihnachtsdeko, passionately loved by the British… Von da gings direkt nach Soho, eben jenes Viertel, in dem in den späten 60ern swinging London seinen Anfang fand. Heute ist das ehemalige Künstler- und Alternativen-Viertel eher ein schickes und teures In-Viertel, und das reinste Shopping-Paradies… So grasten wir dann also einen brand shop nach dem anderen ab, und es war für jeden was dabei… Allerdings musste sich klein Ole mit seinen übergroßen Augen doch arg zusammenreißen, denn zu seinem Leidwesen sind Kreditkarten auch nur aus Plaste, und werden von Soho-Preisen schlichtweg schnell gesprengt… Besonders angetan haben es mir allerdings Merc und Lonsdale, und ja, ich werde zurückkehren, nächsten Sommer hab ich zwei Monate Zeit… Barclaycard beware!!!

Nun stellte sich also die Frage: wo gehts auch billiger? Richtig, meine lieben London-Kundigen: In Camdon Town! Also von Soho ab in den Untergrund, die Metro genommen (und ich sage Euch: bei den verzweigten Tunneln und Gängen, tief unter der Erde, ist das scon ein echtes Erlebnis, und die Preise tragen zusätzlich zum Atemverlust bei…), und drei Stationen später in vollkommen verändertem Ambiente wieder ins Tageslicht entschwunden. Man (in diesem Falle ich) konnte kaum glauben, dass man (...) sich noch in derselben Stadt befindet. Unglaubliches Gewimmel, hoher internationaler Anteil, eher untere Gesellschaftsschichten, Musik und der Geruch von orientalischem Essen in der Luft, Straßenhändler, und hier und da das Geräusch von elektrischen Nadeln, die Farbe in Haut stechen, aus den sich aneinanderreihenden Tattoo- und Piercing-Shops dringend… Das Paradies! London wie man es aus den Erzählungen kennt: turbulent, multikulturell, und hin und wieder ein wenig gefährlich…

Nachdem ich mich gerade noch so beherrschen konnte (oder haben mich die anderen abgehalten???), mir mal eben schnell ein sehr heißes Tattoo stechen zu lassen, betraten wir wieder eine andere Welt: Ein riesiges Areal offener Industrie- und Fabrikationshallen, notdürftig-alternativ überdacht und miteinander verbunden, mit vielen kleinen shops, cafés, eating facilities und und und. Alles in allem mehr ein Basar, und genau das, was man von London erwartet: trendy, alternativ, trendsetting and extremely lively…

Nach einigen Stunden dort gabs nen echten italienischen Espresso (mittlerweile war es dunkel), und dann, alle bepackt mit zahllosen Tüten, gings auf zum sightseeing. Buckingham Palace, Trafalgar Square, River Thames, Houses of Parliament, Big Ben, Tower Bridge, Westminster Abbey, St. Paul's, Picadilly Circus, und zu guter letzt China Town, wo wir dann gegen zehn in einem chinesischen all-you-can-eat einkehrten und uns stärkten. Danach genossen wir noch eine Stunde die Vorteile des 24 hour shoppings, und um zwölf hieß es: Einsteigen und Vorsicht bei der Abfahrt bitte! Im Sitz angekommen, sind wir alle ganz brav eingeschlafen und waren dann halb drei des Nächtens wieder daheim im schönen Coventry.

Meine Lieben, London is more than amazing.
Und deswegen heißt es: Teil zwei folgt bald.

Hugs and kisses,
Euer Ole


November 2005

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