March 26, 2005

Irland

Mit 9 anderen, sehr angenehmen Zeitgenossen habe ich die erste Ferienwoche in Irland verbracht. Uns hat es nach Cork verschlagen, nebenbei auch noch die Kulturhauptstadt Europas in diesem Jahr. Die St.Patricks Parade haben wir auch abgenommen, auch wenn diese etwas dürftig ausgefallen ist (nun gut, ich hätte einfach mehr erwartet). Aber die Leutchens haben auch noch ein 3 tägiges Festival im Anschluss organisiert, mit viel Strassenkunst und anderen Aktionen, das war dann schon wieder sehr stark.

Ein wenig rumgekommen sind wir auch, haben uns Kinsale angeschaut, den Blarney Stone im gleichnamigen Castle geküsst und auch einen Kurztrip nach Dublin gemacht.

Photos gibt's auch, also reinschauen!


March 12, 2005

Brecon Beacons

Ein weiters Mal war ich wandern. Letztes Wochenende gings nach Süd-Wales, in die Brecon Beacons. Schön war's. Sonne gab's für mich sogar zu viel. Mit einem Sonnenbrand Anfang März im UK hab ich einfach nicht gerechnet.
Richtig kalt war's auch, besonders in unserer Hütte. Aber schaut euch doch einfach die pics an.

February 09, 2005

Edinburgh – Perle des Nordens ?!!

Nachdem unsere Busse mit 90 Erasmusstudenten und ebensovielen Stundenkilometern den Hadrianswall durchbrochen hatten, haben wir also Schottland unsicher gemacht. Genauer ging es nach Edinburgh, einer Stadt von der mir im Vorfeld so viele Leute vorgeschwärmt haben wie wohl von keiner anderen. Etwas angenervt von all dieser überschwänglichen Vorberichterstattung und zugleich etwas müde von der 7h Busfahrt wurde ich dann mitten im Stadtzentrum in unser Hostel ausgekippt. Schon nach kurzer Zeit wurden aber die Vorzüge dieser schottischen Metropole angedeutet. Die Öffnungszeiten der Pubs und Clubs waren nicht derart streng wie in England. Als uns dann am ersten Morgen noch die Sonne begrüßte und erstmals ein echtes Panorama ermöglichte, konnte ich die Bewunderer der Stadt schon etwas besser verstehen. Da die restlichen beiden Tage ebenso schön wie der erste blieben und auch tiefere Einblicke in das Stadtleben keine negativen Eindrücke hinterließen (gut da gab es den Calton Hill, der mit seiner Architektur doch schon sehr an Nazigebäude der 30er erinnerte und damit ziemlich fehl am Platze wirkte) bin ich jetzt auch übergelaufen, zu den Leuten die anderen mit ihren Hymnen auf Edinburgh auf die Nerven gehen. Wer dem entgehen will, kann sich die Bilder anschauen und bei unserer nächsten Begegnung sagen: "Jaja, alles klar".

January 26, 2005

Robert H.

I recognised the other day that one person is rather underrepresented
in this Blog. To change that my friend Robert gets his own gallery. Enjoy the partially embarrassing pics.

January 24, 2005

Schnee, Sonne, Snowdonia

Snowdonia, klingt irgendwie nach einer neuen Attraktion im Disneyland, vielleicht aber auch wie die englische Version vom Land der sieben Zwerge hinter den sieben Bergen, oder? Tatsächlich ist es aber ein Nationalpark rund um den Snowdon, dem höchsten Gipfel der britischen Inseln außerhalb Schottlands. Und genau da ging's für mich in den letzten 3 Tagen hin. Im dritten Anlauf, sprich Wandertrip, hat es dann auch endlich mal mit dem Wetter geklappt. Kalt war's zwar, aber wenigstens hat es deshalb geschneit und nicht geregnet. Und am Sonntag gab's sogar richtig Sonne, hier auf der Insel, echte reale Sonne, in echt jetzte, man glaubt es kaum. Aber die Bilder können's beweisen.

January 13, 2005

Französisch, oder: Der Kampf gegen das Sieb

Mein Mangel an Französsichkenntnissen trat nun nicht nur in Marokko auf, auch in meiner WG bin ich von dieser Sprache ja nun ständig umgeben. Etwas verärgert über den anhaltenden Verlust von sprachlichem Wissen habe ich heute meinen ersten Französischkurs hier gehabt. Die Engländer in der Klasse wissen nicht viel, aber ich weiß noch viel weniger. Deshalb saß ich erstmal da und hab 2h in die Röhre geschaut.
Positiver Nebeneffekt war, dass sich mein Sieb nicht als nur semipermeabel herausgestellt hat, sondern durchaus auch Sachen aus dem verlorengeglaubten Nexus wieder ins Gedächtnis kommen können.
Negativer Nebeneffekt ist, dass ich nun mit drei Sprachen nicht mehr klarkomme. Denken, Sprechen und Schreiben fällt mir jetzt noch schwerer, egal in welcher Sprache.

Ob das Abenteuer Französischunterricht hier in England fortgesetzt wird oder doch wieder in heimische Lande vertagt wird, wird sich in der nächsten Woche zeigen.


January 08, 2005

Wunderbares Marokko, oder: Danke Frau Grosse!

In Spanien haben wir es auch nicht lange ausgehalten. Zu stark war der Reiz noch weiter in südlichere Gefilde vorzudringen. Und so entschlossen wir uns spontan am Silvesterabend gleich am Neujahrstag nach Marokko zu fahren. Da ich glücklicherweise meinen Reisepass dabei hatte und mir auch keine terroristischen Straftaten nachzuweisen waren, gab's dabei auch wenig Probleme. Und da Andrea wunderschön unschuldig lächeln kann waren wir nach kürzester Zeit durch die Sicherheitskontrollen durch.

Nach etwa 90min Fährfahrt durch die Strasse von Gibraltar eröffnete sich uns das Tor von Afrika und der arabischen Welt. Beides habe ich in meinem Leben zuvor noch nie gesehen und entsprechend fasziniert war ich schon von den ersten Eindrücken in Tanger. Durch die Medina mit all den winzigen verwinkelten Gassen zu laufen war wirklich beeindruckend. Die ganzen kleinen Händler die alles auf der Strasse machen (z.Bsp.: Hühner halten, mästen, schlachten, stopfen, rupfen verkaufen und die Eier auch noch in riesigen Mengen abgreifen, dabei wird das Blut was beim Schlachten anfällt einfach die Gasse runtergespült, einfach krass) und die lästigen Touristenführer, die einem die ganze Zeit einreden wollen was man doch unbedingt sehen oder kaufen muss, waren schon merkwürdige, bisher ungesehene Gestalten.

Trotzdem hielt uns nicht viel in Tanger weswegen wir weiter nach Fès aufbrachen und uns die Nacht in einem sehr kalten und unbequemen Bus um die Ohren schlugen. Obwohl es nur 200 km waren haben wir mehr als 6 Stunden für die Fahrt gebraucht. Wenigstens haben wir schnell ein Holtel gefunden und konnten endlich schlafen. Am nächsten Morgen haben wir uns wieder die Medina und ein wenig von der äußeren Stadt angesehen. Ich kann hier gar nicht alles erzählen. Bemerkenswert waren wohl absolut undurchschaubaren Gassen und die riesige Müllkippe mitten in der Stadt, die auch noch von Schafen und Ziegen beweidet wurde.

In der Nacht nahmen wir den Nachtzug nach Marakesch über Casablanca, wovon wir aber nichts als den Bahnhof gesehen haben. Wieder etwa 8h für nur 400km. Egal, mit Marakesch hat uns wirklich eine Perle der arabischen Welt erwartet. Wieder gab es das Gewusel der ganzen Menschen zu sehen, zu hören und zu riechen. Ein wahnsinniges Erlebnis. Ich kann wirklich nur schwer die ganze Faszination in Worte zu fassen. Deshalb lasse ich hier auch mal die Bilder sprechen.
Falls irgendjemand nach Nordafrika kommen sollte, sollte er keinesfalls Marakesch auslassen!!!

Buchempfehlung: Elias Canetti – Die Stimmen von Marakesch
Ich habe das Buch vor 4 Monaten gelsen, und hätte mir nie träumen lassen so schnell wirklich nach Marakesch zu kommen. Ich fand' es wirklich schön die Erfahrungen des Autors 50 Jahre später nochmal und ganz anders (wegen der ganzen Autos, Mopeds und Touris) zu machen.

P.S.: Wer den Untertitel des Beitrags nicht versteht, dem sei gesagt, dass in Marokko neben Arabisch eigentlich nur Französisch flächendeckend gesprochen wird und eben jene Dame mir das aquirieren von Französischkenntnissen unglaublich schwer gemacht hat.


Viva Espania

Einer der Gründe wieso ich zu Hause so wenig Zeit hatte wirklich jedem die freien Tage zu versauen, war die Tatsache dass ich unbedingt mal nach Spanien zu Andrea fahren wollte.

Und so kam ich schon am 28.12. im sonnigen Süden an. Bis auf einige Kommunikationsprobleme, die auf meinen merkwürdigen englischen Handyvertrag zurückzuführen sind lief alles am Schnürchen. Die Sonne schien und ich wurde noch am selben Tag auf einen kleinen Nachtspaziergang durch Granada entführt. Traumhaft, die Alhambra bei Nacht angestrahlt zu sehen. Einfach atemberaubend wie das Panorama durch die schneebedeckte Sierra Nevada komplettiert wird.

Manchmal muss ich mich schon fragen wieso ich mein Erasmusjahr im nasskalten selten sonnigen und überhaupt sündhaft teuren England mache???

Granada bietet auf jeden Fall verdammt viel für's Auge. Wir haben eine richtig schnöne Wanderung in der Sierra Nevada gemacht und auch die Stadt selbst mit dem maurischen Viertel, dem jüdischen Viertel und nicht zuletzt der Alhambra, um nur wenige Sehenswürdigkeiten zu nennen, strahlt schon eine ganz andere kulturelle Atmosphäre als Coventry aus.

Genug der Worte, den Rest müssen die Bilder erzählen.


Zurück in der Heimat

Ich müsste hier eigentlich viel anderes erzählen, aber ich will mal chronologisch vorgehen, denn vor allem Anderen war ich ja erstmal daheim. Schön war's allemal, nur leider hatte ich viel zu wenig Zeit um alle mit meinem Auftreten auf den Geist zu gehen. Falls sich also jemand gerade voller Erleichterung mich nicht gesehen zu haben den Angstschweiß von der Strin wischen sollte, möchte ich sagen, ich komme wieder!

Vielleicht gibt's ja sogar bald ein paar Bilder von Jena hier zu sehen.


December 12, 2004

Reisen

Das Trimester ist rum und die große Reisewelle setzt ein. Zum einen die große Heimreisewelle die ich bereits angedeutet habe. Zum anderen auch die große Rumreisewelle, die die Leute erfasst die noch ein wenig hierbleiben und gerade keine 5 essays schreiben müssen. Und so wurde auch ich mitgerissen und an Orte wie Stratford, Bath und Worcester gespült. Spaß gemacht hat's überall. Bilder gibt's vermutlich auch bald.

September 2019

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