June 13, 2009

Thinking about the past and the future

Nun ja, jetzt habe ich schon letztes Mal geschrieben, dass ich so lange keinen Blogeintrag mehr verfasst habe und dann passiert so etwas… Seit Wales keine neuen Informationen aus England… shame on me!

Obwohl viele eh schon wissen, was so los war, gibt’s jetzt noch nen kurzen Überblick ;-)

Also angefangen hats mit Wales und Cornwall, kleiner (2200 km) Road-Trip mit Daniel und Regine. Wir haben einfach alles gemacht, was man so in 8 Tagen machen kann. Viele Schlösser angeschaut, gewandert, gebadet (ja, ich war im Meer), Land’s End, Stonehenge und ein Besuch auf einer Hirtenhunde-Zuchtstation oder wie auch immer das dann genau heißt… Wir hatten echt die ganze Zeit super Wetter und kamen erst auf dem Heimweg in einen kleinen Regenschauer.

Danach gings dann kurz nach Deutschland. Viel gemacht in fünf Tagen und doch nicht alles geschafft… zuviele Leute nicht gesehen oder nicht erreicht oder gar nicht erst kontaktiert… Naja, ich hätte da meine Strategie vorher etwas besser ausarbeiten sollen, irgendwie ist das nicht so optimal gelaufen…

Als ich dann wieder hier war gab es gleich mal Besuch aus Deutschland, Mich war für sechs Tage hier. Jetzt war volles sightseeing angesagt mit London, Birmingham, wandern im Peak District und natürlich weggehen ;-) Waren auf jeden Fall sehr coole Tage und wir hatten eine super Zeit. Schön, dass du da warst!

Ja und dann gings irgendwie so dahin. Ich war dann erst mal mit ein paar Leuten im Lake District um zwei Tage zu wandern. Danach war gleich Ostern, wo wir dann die Grill-Saison eröffnet haben. Und Osterbrunch gab’s natürlich auch. Also wir haben einfach nur gegessen und es uns gutgehen lassen ;-)

Nach Ostern musste ich dann aber doch mal was lernen… Es gab noch ein Assessment zu bearbeiten, das eine Kombination aus Problem Set und Essay war. Und ganz ehrlich, ich habe bis heute nicht verstanden, über was ich eigentlich geschrieben haben und warum ich das und das so berechnet habe, aber 81% hab ich trotzdem drauf bekommen… vielleicht war da auch der kleine Erasmus-Bonus im Spiel ;-)

Und dann hätte man eigentlich mit der ‚revision‘ für die exams anfangen sollen. Aber Überraschung, das hat nicht so ganz funktioniert. Der dritte Term ist mittlerweile losgegangen, alle waren wieder aus dem Heimaturlaub zurück und die Sause ging weiter… ;-) Hab also wenig studiert, viel unternommen und die Klausuren vernachlässigt… Hm! Aber so zwei Wochen vorher hab ich dann auch gemerkt, dass ich was ändern muss. Und dafür, dass diese Einsicht wirklich spät kam, gings mir in den Exams eigentlich ganz gut :-) Es besteht zumindest ein kleiner Hoffungsschimmer, dass ich mir mehr als vier Leistungspunkte anrechnen lassen kann :-D

Und wie gings weiter nach den Klausuren? Ich habe dann mal kleine Ausflüge nach Birmingham und London gemacht. Ich war zweimal für einen Tag in London um noch ein bisschen Kulturprogramm zu machen, dass ich bisher nicht geschafft habe, National Gallery und British Museum. Und das beste Kulturprogramm… Shoppen ;-) In London habe ich mich auch noch mit Juliane und Woife getroffen, die übers Wochenende in der Stadt waren. Sehr cool, dass man nach London fahren muss um sich zu sehen ;-)

Momentan bin ich wirklich in einer Stimmung, die sich nicht so ganz genau beschreiben lässt… ich freue mich schon auf daheim, aber ich bin auch traurig, dass es hier langsam dem Ende zugeht. Ich habe jetzt noch vier Tage in Coventry, werde dann zehn Tage durch Schottland fahren und am Ende noch einmal vier Tage in Cov sein um meinen Geburtstag zu feiern. Und dann ist alles vorbei! Hm! Komisches Gefühl irgendwie… ich fühle mich hier doch mittlerweile sehr zuhause. Aber auf der langen Fahrt nach Deutschland habe ich dann ja genügend Zeit das Jahr Revue passieren zu lassen. Und irgendwie schließt sich der Kreis dann wieder. Im September bin ich alleine in mein großes Abenteuer gestartet und jetzt am Ende komme ich wieder alleine nach hause. Die Abschiedsstimmung nimmt auch langsam Überhand. Ein paar Erasmus-Leute sind schon in die Heimat aufgebrochen, unter anderem auch Anne, meine französische Mitbewohnerin. Das war schon ein wenig komisch, wie wir dann alle vor dem Haus standen und die große Abschiedsszene geliefert haben.

Aber es ist einfach ein unglaubliches Jahr gewesen. Ich habe hier so viele Sachen erlebt, viel von der Insel gesehen, jede Menge richtig coole Leute kennengelernt und am wichtigsten, viel für mich und über mich gelernt. Ich weiß auf jeden Fall, dass es die absolut richtige Entscheidung war hierher zu kommen, auch wenn das bedeutet hat, so lange aus Deutschland weg zu sein. Es war auch nicht immer so einfach den Kontakt in die Heimat zu halten, aber ich hoffe, das habe ich trotzdem einigermaßen hinbekommen. Ich freue mich schon sehr, alle wiederzusehen und wieder durchzustarten.

Nun aber genug mit den ganzen mehr oder weniger deprimierenden Gedanken. Ich werde mich jetzt mal aufmachen und noch eine kleine Fotosession im War Memorial Park starten. Hier war ich immer mit Jeremias und/oder Marco und Daniel laufen und habe mich auf den netten charity run vorbereitet, an dem ich am Tag nach meinen Klausuren teilgenommen habe. Habe was Gutes für ein Kinder-Krebs-Zentrum getan, indem ich die zehn km mitgelaufen bin J

Nun aber wirklich genug, es gibt noch viel zu tun, Schottland will vorbereitet werden und die Planungen für die Abreise sind auch noch nicht abgeschlossen.

Ach ja, ich werde am 30. Juni mit der Fähre übersetzen und dann noch zwei oder drei kleine Stops in Deutschland einlegen bevor ich dann endgültig wieder in Poing ankomme, einen genauen Tag kann ich also noch nicht sagen…


March 17, 2009

Term 2 der Rest

Also krass ist es irgendwie schon, dass der zweite Term jetzt auch schon wieder vorbei sein soll. Ich fühle mich ein wenig so, als ob ich gerade erst mit dem Auto hergefahren bin… Sehr komisch irgendwie. Aber auf jeden Fall war es wieder eine super Zeit, die den ersten Term fast noch getoppt hat…

Aber was war denn los bei mir in den letzten Wochen? Ich glaube es geht mit dem Trip nach Bristol weiter, den ich mit dem International Office gemacht habe. An Board waren Regine, Thomas, Jota, Marco, Marion und Marie, also ein deutsch-französische Reisegruppe. Ich hoffe die Besetzung stimmt so, da ja nicht immer die gleichen Leute unterwegs sind, verschwimmen da manche Erinnerungen ein wenig. Naja, Bristol ist auf jeden Fall eine der schönsten Städte, die ich hier gesehen habe (bzw. bis dato die schönste). Viele kleine und große alte Häuser gepaart mit modernen Neubauten machen den Reiz von Bristol aus. Und wir hatten den ganzen Tag perfektes Wetter mit strahlend blauem Himmel und Sonnenschein, da muss man sich schon sehr drüber freuen! Abends gabs dann quasi zum Abschluss die Geburtstagsparty von Nacho, einem Spanier, die unter dem Motto Rock der 70er und 80er stand und somit ein paar sehr interessante Verkleidungen nach sich zog. Wir haben schon so gewisse Dinge von den Engländern übernommen, wie eben die Mottopartys, wo sich dann jeder lustig anzieht. Das ist auch kein Problem, weil es hier genügend Faschingsgeschäfte gibt, die eine reichliche Auswahl ‚crap‘ bieten. Und wenn man da nichts findet, dann geht man einfach zum Primark, das ist der englische H&M, der hässliche Klamotten zu Spottpreisen anbietet ;-)

Am Montag danach hat dann gleich Thomas Geburtstag gefeiert, diesmal allerdings keine Mottoparty, sondern einfach nur in Coventry weggehen. Ein weiteres Highlight der Woche war das German Dinner, mit Schweinsbraten, Semmelknödel und Sauerkraut, ein Fest!

Am Samstag waren wir dann wieder on the road nach York. Meine Sprachtandem-Partnerin Hester kommt aus York und somit hatten wir eine private Führung durch die Stadt, was wirklich super war! Mit dabei waren noch Daniel, Thomas, Regine und Jeremias. Abends haben uns Hesters Eltern zum Dinner nach Hause eingeladen und wir durften zum ersten Mal richtig englisches Familienleben erleben. Das war wirklich ein einmaliges Erlebnis und wir hatten einen super Abend. Ich habe auch seitdem ich hier bin so ein luxuriöses Abendessen gehabt. Wir waren dann recht spät wieder zurück in Coventry, aber trotzdem gings gleich weiter auf den Geburtstag von Marion und Anne.

Die nächste Woche war recht gut ausgefüllt von dem Essay, dass ich schreiben musste, da ging also nicht so viel, aber man kann ja auch nicht ständig unterwegs sein ;-)

Am Wochenende kamen dann aber endlich Mama und Papa, das war schon sehr cool! Jetzt wissen sie auch endlich mal, wie ich hier eigentlich lebe und mein Erasmus-Jahr verbringe. Wir haben die Zeit auch gut genutzt und viel angeschaut. Am Samstag gabs ne kleine Campus-Tour und ‚Sightseeing‘ in Coventry (hier gibt’s ja eigentlich echt nichts zu sehen, aber zumindest halt die Cathedral…). Abends war ich dann bei Skool Dayz. Von der Party habe ich bestimmt schon einmal erzählt. Hier ziehen die Engländer halt ihre alte Schuluniform an und feiern zu Hits der 90er. Das waren schon die vierten Skool Dayz und wieder einmal grandios ;-) Sonntag haben wir einen Ausflug nach Stratford-upon-Avon gemacht mit allem was dazugehört, Shakespears-Geburtshaus, das Grab von ihm und natürlich ins Pub. War irgendwie schon interessant da wieder hinzukommen und die Stadt nochmal anzuschauen, wenn man schon etwas mehr von England gesehen hat (ich war ja während der Orientation Week am Anfang schon einmal in Stratford). Abends gabs dann Dinner bei mir daheim. Montag gings weiter nach Birmingham, aber ich glaube, darüber hab ich schon mal ausführlich geschrieben. Naja, und Dienstag war dann auch schon wieder alles vorbei, aber wir hatten eine schöne Zeit und ich bin froh, dass das mit dem besuchen geklappt hat! Ich hatte an dem Wochenende auch endlich mal die Gelegenheit einen Rechtslenker zu fahren. Sonst fahre ich ja immer nur mit meinem Auto im Linksverkehr und das klappt auch super, aber wenn man dann auf einmal auf der rechten Seite sitzt und mit links schalten muss, dann wird’s schon kompliziert, aber auch das hat funktioniert, und sogar Spaß gemacht ;-)

Am Mittwoch war dann kleine End-of-Term-Party von der Erasmus-Society in Leamington. Das war ein netter Abend und man konnte nochmal alle Leute sehen, bevor sie sich in die Ferien verabschiedet haben. Naja und jetzt ist der Term vorbei und ich hab fünf Wochen frei. Am Wochenende waren wir aber erst noch in Manchester, diesmal sogar ein Zwei-Tage-Trip. Unterwegs war ich mit Jeremias, Regine, Flo und Blanca (eine Spanierin). Auch hier muss ich sagen, dass die Stadt echt super ist. Manchester hat den Umbruch schon geschafft und ist nicht mehr die typische englische Industriestadt und hat es somit in meinem Ranking der englischen Städte auch ganz weit nach oben geschafft…

Naja und jetzt bereite ich unseren kleinen Trip nach Wales und Cornwall vor. Ich fahre mit Daniel und Regine für acht Tage an der Küste entlang und versuche einen Einblick in die walisische Kultur zu bekommen. Da freue ich mich echt schon drauf! Ich hab aber irgendwie noch so viel zu tun, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll. Wenn ich jetzt meinen Blogeintrag onlinegestellt habe, dann ist aber zumindest mal ein Punkt weniger auf der to-do-Liste ;-)

Naja und wenn ich wieder aus Wales zurück bin geht am Freitag gleich nach Deutschland. Zwar nur für fünf Tage, aber immerhin ;-) Das wird auch super :-)

Und wenn ich dann am ersten April wieder in England bin geht Schlag auf Schlag weiter, weil dann gleich Mich zu Besuch kommt. Auch da freue ich mich sehr drauf. Jetzt hab ich schon zum dritten Mal geschrieben, dass ich mich freue, aber ich wüsste auch nicht, was ich sonst schreiben sollte ;-)

Ach ja, am Samstag war ich auch auf meinem ersten Rugby-Spiel. Praktischerweise liegt das Stadion direkt ums Eck bei mir und so habe ich mir mit Katrin Coventry vs. Rotherham angeschaut. Brutaler Sport aber auch sehr witzig. Da gehe ich auf jeden Fall nochmal hin, vor allem wenn wieder die Sonne scheint, so wie am Wochenende ;-)

Nun gut, jetzt habe ich glaube ich den längsten Eintrag ever geschrieben, aber es musste einfach alles gesagt werden… ;-)

Nur Bilder hab ich irgendwie immer noch keine hochgeladen. Ich habe z.B. die Bilder von Dublin noch nicht einmal angeschaut. Aber das kommt noch, wenn ich dann mal weniger Ausflüge mache und eigentlich Essay schreiben sollte. Ja, da muss ich leider noch eins abgeben in der ersten Woche von Term 3 und ich hab jetzt schon keine Lust das zu schreiben… Aber dann kann ich ja ein wenig prokrastinieren und Bilder sichten :-)

Bis dahin viele Grüße aus dem mittlerweile wieder kalten aber trockenem!! Coventry

Man sieht sich in Deutschland!


February 20, 2009

Term 2 Wochen 4 bis 6 oder 7 oder so…

Hallo ihr alle, jetzt habe ich hier schon so lange nichts mehr geschrieben, und ich weiß auch irgendwie gar nicht, wie das passieren konnte… Es ist einfach so viel los hier und ich bin ständig unterwegs und muss was für die Uni erledigen, dass einfach zu viele Dinge zu kurz kommen. Aber jetzt habe ich es endlich mal geschafft, mich wieder hier ranzusetzen, ihr sollt ja auch erfahren, wie es mir so ergeht.

Letzter Stand war ja Liverpool. Jetzt muss ich selber erst mal nachdenken, was so passiert ist, aber zum Glück hilft mir Outlook dabei ganz gut ;-)

Also die Woche nach Liverpool war geprägt von relativ vielen Besuchen bei Ben Meering, dem Erasmus-Betreuer im International Office, weil ich ein Modul, das ich hier belegt habe ändern wollte und das aber nicht so funktioniert hat, wie ich mir das vorgestellt habe. Nach vielem Hin und Her, noch mehr Gesprächen mit meiner Tutorin am economics department und dem undergraduate office der business school, habe ich jetzt ‚Topics in Economic Theory‘ abgewählt und ‚Managing Human Resources‘ als neues Modul belegt. Ob das jetzt alles so toll ist weiß ich auch noch nicht, aber zumindest habe ich jetzt mal meine Ruhe.

Das Wochenende danach war mal ein wenig ausruhen angesagt und ich dachte eigentlich, dass ich in der Zeit vielleicht mal Blog schrieben könnte etc. aber ich habe eigentlich fast nur geschlafen, die Zeit vorher war einfach zu stressig…

Die nächste Woche war leider ein wenig party-lastig, aber definitiv super! Haben am Dienstag mal einen Club in Coventry ausprobiert, zu dem einige Erasmus-Leute schon seit letztem Term regelmäßig dienstags hingehen. Da gibt’s halt buntgemischte Musik, und lustiges Schaulaufen der Engländer. Hier wird mal wieder deutlich, dass es in England einfach reicht die hässlichsten Klamotten anzuziehen, die der Kleiderschrank hergibt, sich dazu übertrieben ‚unschön‘ zu schminken und den Rock möglichst kurz zu wählen, um bestens vorbereitet zu sein für eine Partynacht. Und es ist einfach noch schlimmer, als ich euch das jetzt vielleicht vorstellt. Ich bin selber noch manchmal überrascht, weil ich dachte ich habe das schlimmste schon gesehen. Und in diesem Club gibt’s dann noch so lustige Spielchen mit Freiwilligen aus dem Publikum bei denen es um 30 Pfund oder so geht. Wichtigste Prämisse der Spiele ist, dass es entweder möglichst ekelerregend ist (irgendeinen Mist trinken, oder andere Sachen machen, die ich jetzt aber nicht erwähne…) oder am Ende alle Teilnehmer nackt auf der Bühne stehen, was ja auch durchaus ekelerregend sein kann. Weitere Details erspare ich euch an dieser Stelle, ihr wollt es auch gar nicht so genau wissen.

Am Donnerstag gings dann mit der Erasmus Society ins Evolve nach Leamington, auch ein Club aber mit etwas angenehmerem Publikum und ohne Spielchen. War wieder sehr lustig, aber es hat sich mal wieder bestätigt, dass es überall in England für jede Party einfach die gleiche Playlist gibt. Mittlerweile kennt man die Songs, die über den Abend verteilt ziemlich sicher gespielt werden… Ich verstehs einfach nicht, Individualismus war wohl ausverkauft.

Nach einem kurzen Zwischenstopp bei einer Houseparty am Freitag gings am Samstag um halb sieben in der früh mit dem Taxi zum Bus nach London. Das war alles ne recht spontane Aktion, aber wenn das Ticket nur 10 Pfund hin und zurück kostet, dann kann man so etwas schon mal machen. Also sind dann Daniel, Regine, Thomas und ich mal nach London gefahren. Flo wollte eigentlich auch mitkommen, aber hat leider verschlafen, weil er zu lange auf der Party war ;-) Im selben Bus waren dann auch noch Katrin und Nils (ich hoffe ich habe ihn jetzt richtig geschrieben), die unabhängig von uns in der Hauptstadt waren. Wir sind dann zuerst in die National Portrait Gallery am Trafalgar Square und haben uns englische Geschichte angeschaut. Gefreut habe ich mich natürlich über das Portrait von Baden –Powell :-) Mittagessen war dann in einem kleinen Pub, wo wir auch Katrin und Nils wiedergetroffen haben. Ja und ein Bekannter von Daniel, der momentan in London arbeitet hat sich mit seinem Besuch aus Deutschland zu uns gesellt. Weiter gings in Richtung Buckingham Palace, den ich bei meinem ersten Besuch im Dezember aus Gründen, die mir bis heute schleierhaft sind nicht gesehen habe. Aber das könnt ihr ja nicht wissen, weil ich den Bericht aus London ja immer noch schuldig bin… ist aber nicht vergessen…. Danach haben wir eine kleine Tour zu Big Ben, London Eye etc. gemacht, da Thomas vorher noch nie in London war und auch gerne etwas sehen wollte. Weiter zum Einkaufen in die Regent Street. Ich habe dann auch gleich mal bei Abercrombie & Fitch zugeschlagen, weil ich mich schon etwas geärgert habe, dass ich das vor Weihnachten nicht gemacht habe. Aber jetzt bin ich glücklich ;-) Daheim waren wir dann irgendwann so gegen Mitternacht, und ich habe mich natürlich von Paloma gleich mal überreden lassen noch zu einer Houseparty zu gehen, derer es momentan recht viele gibt, da ALLE Spanier JEDES Wochenende Besuch haben und denen natürlich etwas bieten wollen. Naja, und Sonntag war ich dann tot…

Ich habe aber irgendwann in dieser Woche auch noch einen kurzen Heimflug gebucht. Bin vom 27. März bis 1. April ein paar Tage in good old Germany.

Und dann kam auch schon unser Wahnsinns-Trip nach Dublin, der von der Erasmus Society organisiert wurde. Davon haben sich die bösen Deutschen allerdings ein wenig abgesondert, weil die Society mit dem Bus gefahren ist und der schon Freitag Morgen um acht gegangen wäre. Da hatten einige aber noch Vorlesung und wir haben uns entschlossen mit Ryanair von Birmingham nach Dublin zu fliegen (für 30 Pfund!!) und uns einfach in das gleiche Hostel wie die anderen einzubuchen. Hat auch super funktioniert und somit sind Regine, Katrin, Daniel, Thomas, Jeremias, Marco und ich nach Dublin geflogen.

Der Ausflug war einfach super! Wir haben viel von der Stadt gesehen, viel gefeiert und leckeres (ja, mittlerweile denke ich so, ich wundere mich auch drüber…) Guinness getrunken. Es gibt davon auch zig Fotos, aber bis ich da mal eine Auswahl getroffen habe, die ich hochladen kann, dauerts wohl noch ne Weile, aber sie kommen, versprochen. Ach ja, nur so nebenbei, Fotos von Liverpool kann man mittlerweile anschauen. Wichtig ist nur, dass man in dem Album auf ‚sort by date‘ klickt und dann beim Betrachten mit den letzten Foto beginnt, dann stimmt die Reihenfolge einigermaßen. Ich verstehe immer noch nicht, warum mir der Blog beim hochladen immer alles durcheinanderhaut… :-(

Naja, aber Dublin, Sonntag Abend gings dann wieder zurück und wir waren um zehn daheim, wogegen die restlichen 75 Leute im Bus zu dem Zeitpunkt gerade auf der Fähre und um fünf Uhr morgens in Coventry waren. Auf jeden Fall war das ein unvergessliches Wochenende!

Es hat sich aber auch alles gleich mal bitter gerächt und ich lag nach Dublin drei Tage krank im Bett. Jetzt bin ich langsam wieder einigermaßen fit, aber ein wenig auskurieren muss ich mich doch noch, sonst verschlepp ich das ganze nur wieder.

Nichtsdestotrotz geht es morgen nach Bristol mit dem International Office (ich muss also nicht fahren). Davor fahre ich Daniel noch schnell zum Flughafen weil er über Fasching heimfliegt, sein Flieger aber schon um sieben Uhr morgens geht um diese Zeit am Samstag noch nicht mal annäherungsweise der erste Bus fährt.

Jetzt habe ich soviel geschrieben und so wenige Fotos dazu hochgeladen, dass ihr dann doch eure Fantasie anstrengen müsst ;-) Folgt aber alles noch, sobald mal ein wenig mehr Zeit ist und die Uni weniger verlangt.

Erzählen muss ich aber noch, dass es in den letzten Wochen ja immer mal wieder geschneit hat hier in Coventry, zwar nicht so viel wie in London, aber doch um die 5 cm. Länger als zwei Tage ist das zwar nicht liegengeblieben, aber Chaos hats verursacht, als ob hier ein Blizzard gewütet hätte… also bei 2 cm Schneematsch auf der Straße kann man hier schon damit rechnen, dass einfach mal keine Busse fahren. Wenn man dann wieder nach hause geht, ist unter Umständen schon eine Email von der Uni da, dass heute und morgen Lectures ausfallen wegen ‚Schnee‘. Mir ist das zwar nicht passiert, leider, aber bei vielen anderen wurden reihenweise Seminare etc. gecancelt. Ich verstehs einfach nicht… so wenig Schnee und so viel Chaos, den Zusammenhang soll mir mal einer erklären. Aber auf jeden Fall wars eine lustige Zeit mit Schneeballschlachten, Schneemännern und ‚schneefrei‘ :-)

So, jetzt aber.

Das nächste Mal dauerts hoffentlich nicht mehr so lange, bis es Neues aus Warwick gibt.

Bis dahin viele Grüße aus dem wieder enteisten England (ist auch besser so, Streusalz gibt’s nämlich keins mehr)

Jacob


January 29, 2009

Term 2 Woche 3 (13/17)

Einen wunderschönen guten Tag nach Deutschland. Die letzte Woche ist ja schon wieder rum gewesen ehe man überhaupt realisiert hat, dass sie angefangen hat…

Es ist mittlerweile auch soweit gekommen, dass ich meinen Kalender zu Hand nehmen muss um noch auf die Reihe zu bekommen was ich denn alles gemacht habe… Man wird halt doch alt…

Naja, der Start in die Woche war eigentlich so wie immer… Uni, Top Banana und Badminton. Nicht spannend, nicht spektakulär. Die Skandale müsst ihr leider woanders suchen. Aber Dienstag, Schafkopf in der bewährten Runde. Drei Bayern und ein Franke (hehe). Dazu gabs Zürcher Geschnetzeltes (Danke an die Gastgeber) und Augustiner/Tegernseer. Sehr angenehme Kombination. War ein super Abend, auch wenn ich ein bisschen zu viel Geld verloren habe… ;-(

Mittwoch war dann Auftakt zum Sprachtandem. Im zweiten Term hab ich auch mal Zeit für sowas, im ersten Term war ja alles neu und aufregend und jetzt bin ich ja quasi schon zu hause hier. Naja, also Sprachtandem, das heißt man trifft sich halt regelmäßig mit nem ‚native speaker‘, der deine Sprache lernen oder verbessern möchte. Und dann unterhalten wir uns halt die Hälfte der Zeit auf Deutsch und die andere Hälfte auf Englisch. Vielleicht klappts ja jetzt endlich mal mit dem Plan mein Englisch auch zu verbessern und nicht so n Mix aus lauter falschen Sachen daherzureden.

Am Donnerstag hatte ich nen Termin bei unserem Erasmus-Betreuer, da ich ein Modul teilweise abwählen wollte. Das hat er jetzt aber nicht zugelassen. Schlussendlich hab ichs jetzt komplett gestrichen und ein ganz neues belegt, aber bis es soweit war bin ich halb verzweifelt. Ich bin eine Woche lang zwischen International Office, Undergraduate Office Economics, Undergraduate Office Business School und dem Büro von Kelly Taylor (die Erasmus-Tutorin VWL) hin und her gependelt. Und ich dachte ja wirklich, dass die Bürokratie in Deutschland extrem sei… NEIN, weit gefehlt. Parallel habe ich dann aber auch gleich meine Miete für den zweiten Term bezahlt, was es aber nicht zwingend besser gemacht, da die Stimmung beim Blick aufs Konto ja schon wieder versaut war…

Donnerstag Abend war ich mit Katrin beim Basic Camera Training von der Photo Society. War sehr interessant und ich hab in Liverpool gleich mal versucht ein wenig davon umzusetzen. Manchmal sogar mit Erfolg ;-) Der staff manager von der society hat mir auch gleich gezeigt, was sie noch so für Objektive habe, die sich jeder kostenlos ausleihen kann. Werde davon bestimmt mal Gebrauch machen, so ein bisschen rumprobieren schadet ja auch nicht… Und im Anschluss waren wir dann gleich mal in größerer Runde im Student’s Cinema. ‚Das Leben der Anderen‘, natürlich auf Deutsch mit Untertiteln. Irgendwas läuft auf jeden Fall nicht rund mit den Kinobesuchen. Viermal im Kino (nur kurz zur Erinnerung: ich bin in England) und zwei Filme davon auf Deutsch… Das muss sich wieder ändern.

Ich bin jetzt schon bei 500 Wörtern und bin noch nicht mal bei DEM Aufmacher der Woche angekommen. L I V E R P O O L. Richtig cooler Ausflug! Also die ‚Kulturhauptstadt Europas 2008‘ hat sich echt gut präsentiert (wenn man mal von den Nebenstraßen in den Suburbs absieht. Aber die Innenstadt ist sehr schön hergerichtet, renoviert, neu gebaut, wie auch immer und passt einfach ;-) Zuerst sind wird natürlich ins Beatles Museum, das ist ja ein Muss. Zwei Stunden lang gings so mit Audioguide Beatles rauf und runter. Im Anschluss sind wir dann eine relativ lange Route durch die gesamte Innenstadt gelaufen, die uns im tourist office empfohlen wurde. War echt sehr cool (Danke an die Reiseleitung Regine ;-)). Auf dem Weg sind wir halt in Kirchen und Museen und Pubs und und und. Tja und abends in den Cavern Club (da kann jetzt ja jeder mal googlen – hehe) mit netter Livemusik. Um halb zwölf waren wir glaube ich wieder daheim (Autofahren macht einfach Spaß – nur so nebenbei ;-)). Auf jeden Fall ein super Ausflug der viel Spaß gemacht hat, weil die Mischung einfach gestimmt hat – tolle Stadt, die richtigen Mitstreiter und super Wetter.

Und Sonntag – almost dead… Viel ging da nicht mehr. Aber Uni war trotzdem im Spiel, ohne geht’s halt dann doch nicht :-(

Dass ich nebenbei immer wieder Badminton spiele brauche ich glaube ich nicht mehr zu erwähnen… ;-)

Ja, das war schon die dritte Woche hier im neuen Term. Und es macht nach wie vor sehr viel Spaß :-)

Viele Grüße nach continental Europe

Jacob

PS: Bilder aus Bath sind jetzt auch da...


January 22, 2009

Term 2 Woche 2 (bzw. 12 bzw 16, wie auch immer)

Und schon wieder ist ne Woche rum… Die Zeit entgleitet mir hier von Tag zu Tag mehr… Aber es passiert auch einfach zu viel ;-)

Wie fangen wir denn an? Als erstes wurde mir ja schon vorgeworfen, dass ich hier immer so nüchtern schreibe, aber ich glaube, dass ich da nicht so viel ändern kann, drum studier ich ja auch VWL und nicht ‚german literature‘ ;-) Aber ich versuche es zumindest mal…

Wie ging die Woche los? Naja, mit so n bisschen Badminton, n bisschen Vorlesung und dann noch n bisschen Top B, of course. War schon mal ein guter Start. Am nächsten Tag hab ich dann gelernt (auch das wurde mir vorgeworfen… angeblich bin ich hier nur am Party machen und zwischendrin noch Badminton spielen… is ja auch was dran, aber hier stehts jetzt schwarz auf weiß: Dienstag habe ich gelernt!!) Abends war dann Kino. Im Arts Centre läuft momentan ‚Baader-Meinhof-Komplex‘. Also man muss schon sagen, dass die Auswahl an Kinofilmen meistens recht gut ist. Nachdem der auch auf Deutsch mit ‚subtitles‘ gelaufen ist, war eigentlich der halbe Saal deutsch. Sehr lustig, wusste gar nicht, dass wir hier so stark vertreten sind. So und Mittwoch habe ich auch – hört, hört! – etwas für die Uni gemacht ;-) Abends war dann gemütliche Monopoly-Runde angesagt. Der Schock saß dann schon sehr tief, als ich festgestellt habe, dass der größte Geldschein im Spiel der 500er ist. Der gute alte 10000er hat wohl ausgedient – das schmerzt schon sehr, man kann doch diesen Klassiker nicht einfach wegrationalisieren… :-( (so und hier kommt jetzt der nicht sachlich gehaltene Teil ins Spiel ;-))

Puh, das war n langer Absatz, aber nach der Mitte der Woche kann man schon mal ‚Enter‘ drücken… Donnerstag war jetzt auch nicht so überragend, irgendwie so ‚normal‘. Naja, halt Badminton (surprise, surprise), Uni (ja, auch da muss ich -manchmal- hin) und abends Kino (aber diesmal wieder auf Englisch – verstanden hab ich nichts, weil die Amerikaner ja immer so nuscheln).Freitag gabs dann ne kleine (gefühlte drei Millionen Gäste) Hausparty – Erasmus-Life as usual ;-) Hab dann am nächsten Tag erst mal laaaaang geschlafen… (und nichts weiter gemacht)

Und Sonntag, ja, der erste geile Trip des Terms. Auf nach Bath! Das liegt da so südlich von Wales in der Nähe von Bristol. Insgesamt waren wir dann doch sieben Leute in zwei Autos und ne ziemlich coole Truppe. Vier Deutsche und drei Franzosen, das ist ne super Mischung und der Garant für nen super Tag. Wir haben dann das größte der alten Römerbäder besichtigt (da gibt’s halt ne Quelle mit ‚spitzen‘ Wasser, das ja angeblich gegen Rheuma hilft). Nachmittags ne kleine Stadtführung, die auch noch umsonst war, man wird sogar darauf hingewiesen dem Guide kein Trinkgeld zu geben. Sehr interessant. Und danach noch nen guten englischen Tee im ‚Sally Lunn’s‘. Die Story zu dem Teehaus hab ich jetzt aber irgendwie verlegt… Vielleicht liest ja einer meiner Begleiter zufällig mit und kann mir auf die Sprünge helfen ;-) Auf jeden Fall ist es uralt und es gibt hausgemachte ‚Buns‘ (so ne Art Brioche) mit Marmelade, irgendwas mit Zimt, ‚clotted cream‘ (also was das genau ist, keine Ahnung, hat aber wie Sahne geschmeckt, die auf dem besten Weg ist Butter zu werden… aber süß, und lecker) und noch ne ganze Menge anderer leckerer Sachen. Es war auf jeden Fall ein super Ausflug, der nächstes Wochenende gleich mal wiederholt wird. Also nein, nicht nochmal Bath, wär ja irgendwie fad… LIVERPOOL – Yeah! Wir wandeln auf den Spuren der Beatles… Aber mehr dazu natürlich erst danach, haha.

Wie ja oben schon gesagt… mit dem Schreiben kann ich mich immer noch nicht so ganz anfreunden… aber ich gebe mein Bestes, also fühlt euch geehrt, dass ich mich hier so für euch durchschlage ;-)

Nächste Woche gibt’s dann den Eintrag auch mal n bisschen früher… (hopefully)

Liebe Grüße

Jacob


January 14, 2009

Woche 1 Term 2 (oder Woche 11 bzw. 15, es gibt die unterschiedlichsten Zählmethoden…)

Ja erst mal ein ‚Welcome Back‘ zu einer neuen Runde in Warwick! Neuer Term, neue Herausforderungen und immer noch merry old England ;-)

Wie sich ja vielleicht mittlerweile rumgesprochen hat bin ich wieder gut in Coventry gelandet. Am Samstag gings ja endlich mit dem Auto los, das Symbol für unbegrenzte Reisefreiheit :-) Die Fahrt war natürlich eine Herausforderung für Mensch und Maschine, 1300 km wollen erst mal gefahren werden. Naja, und so ging ja schon um sechs in der früh los mit dem festen Ziel vor Augen, die Fähre in Calais um dreiviertel sieben am Abend zu nehmen. Die ersten Kilometer waren hart, aber nachdem ich meinen Rhythmus gefunden hatte ging es schön dahin und ich habe noch vor Sonnenaufgang Ulm passiert. Allerdings hatte ich gleich mal Probleme mit meiner Scheibenwischanlage, vorne kam einfach nichts mehr raus. Nun ja, hab dann festgestellt, dass die Düsen einfach nur verstopft waren und ich konnte das dank Swiss Tool gleich selber beheben. Hatte echt Sorgen, dass ich jetzt die ganze Strecke mit dem Problem fahren muss.

In Frankreich bin ich auch sehr gut durchgekommen, da die Autobahnen dank !unverschämter! Mautgebühren immer frei sind. Und als ich dann um mich rum nur noch Rechtslenker gesehen habe, war mir klar, dass Calais nicht mehr weit sein kann :-) Um halb fünf war ich in Calais am Hafen, hab noch schnell auf eine Fähre früher umgebucht und dann gings 20 Minuten später schon mit dem Einschiffen los. Um 17:15 war mich das europäische Festland dann endgültig los ;-)

In England angekommen stand ich gleich mal im Stau, weil nur eine einzige Hafenausfahrt geöffnet war. Ich habe letztendlich eine halbe Stunde gebraucht nur um aus dem Hafen rauszukommen:-( Ich hatte ja überlegt ein England eine Schlafpause einzulegen, aber ich war so fit, dass ich mir entschieden habe gleich durchzufahren. Ein Grund dafür war sicherlich die hohe Adrenalinausschüttung auf Grund des Linksverkehrs... Der war dann aber eigentlich kein großes Problem, da es vom Hafen direkt auf die Autobahn geht.

Also die letzten 300 km waren dann auch noch locker drin und ich war um halb zehn (Ortszeit) nach 16,5 Stunden Reisezeit endlich da. Aber ich habe immer noch Spaß am Autofahren, man glaubt es kaum ;-)

Zum Glück war mein Mitbewohner, Jeremias aka Jere, auch schon da und wir haben gleich mal mit einem mitgebrachten Tegernseer auf den neuen Term angestoßen.

Naja, ich habe dann aber doch gemerkt, dass mich die die Fahrt ziemlich mitgenommen hat, da ich die ersten beiden Nächte gleich mal jeweils zwölf Stunden geschlafen habe und das obwohl ich tagsüber nicht wirklich etwas gemacht habe.

Aber Montag gings dann gleich los mit der ersten Vorlesung im neuen Term. Das ist ein Module, das ich auch schon im Herbst belegt hatte, allerdings jetzt mit neuem Lecturer, der (endlich) ein Native-Speaker ist und eine interaktive Vorlesung hält. Das war schon mal sehr cool und ein guter Start. Abends war dann natürlich das erste Top B des Terms angesagt. Dort habe ich allerdings nur wenig bekannte Gesichter gesehen, da viele erst im Laufe der Woche gekommen sind. Die Spanier bekommen ihre Geschenke zum Beispiel erst von den ‚Three Kings‘ und somit war von denen eigentlich keiner zu sehen, obwohl die Südländer den größten Block Erasmus-Studenten stellen.

Die Woche ging dann recht schnell rum, und ich habe nicht viel gemacht außer ein bisschen Badminton gespielt (kam gegen Ende des letzten Terms schon zu kurz), Vorlesungen besucht und im Student Cinema ‚The Boy in the striped Pyjamas‘ angeschaut. Dafür gings Freitag los mit der Geburtstagsparty von Flo, der alles unter das Motto ‚Kings and Queens‘ stellte und es kam keiner ohne Verkleidung rein. Das war auf jeden Fall die große Erasmus-Reunion-Party, weil dann schon fast alle wieder da waren. Auftaktparty also für den zweiten Term. Und Samstag war gleich wieder Skool Dayz. Von der Party habe ich mal etwas geschrieben wenn ich mich recht entsinne.

Ja so ging die erste Woche schon wieder viel zu schnell rum und viel gemacht habe ich eigentlich nicht. Aber das ändert sich schon noch. Nächste Woche ist der erste Ausflug geplant, nach ‚Bath‘. Ich werde berichten ;-)

Ja also ich hoffe, dass ich jetzt wieder mehr Zeit finden werde den Block fortzuführen, was ja im Dezember nicht immer so geklappt hat. Ich schulde euch ja auch noch einen Bericht aus London. Wenn ich das irgendwann mal einschieben kann, reiche ich den natürlich nach ;-)

Bis dahin erst mal schöne Grüße aus dem mittlerweile nicht mehr ganz so kalten England. Dafür hat uns jetzt das Regen-Sonne-Regen-Sonne-Nebel-Regen-… -Gemisch wieder voll erwischt. Naja typisch englisch halt ;-) Aber wie war das noch… Wenn du mal längere Zeit in England warst kannst du bei Regen aus dem Haus gehen und du merkst nicht einmal, dass es regnet ;-)

Jacob


November 17, 2008

Woche 7 Term 1

Die Zeit vergeht mal wieder wahnsinnig schnell und die siebte Woche in meinem ersten Term hier ist rum. Was ist denn so alles passiert?

In der ersten Hälfte war nicht so viel Spektakuläres. Montag war ich auf dem Geburtstag von Toni, einer Deutschen, was auch sonst, der keine Riesenparty war, aber dafür ein gemütliches ‚Sit-in‘ mit Bier und Chips, so wie man halt in England feiert… ;-)

Dienstag war endlich (nachdem der Termin fünf mal verschoben wurde) Schafkopfen angesagt. Zusammen mit Basti und Daniel (beide aus München) und Marco aus Würzburg haben wir einen bayerischen Abend gemacht. Das war auf jeden Fall super :-)

Am Mittwoch habe ich ein bisschen lernen können, was hier leider momentan zu kurz kommt. Aber ich versuche mich zu bessern und endlich mal etwas zu machen… Ich musste aber auch noch letzte Vorbereitungen für meinen Besuch aus Deutschland machen, also Einkaufen und meinen Teil des Putzplans für diese Woche erfüllen.

Am Donnerstag wars dann soweit. Nach einem langen Uni-Tag bin ich um sechs am Flughafen in Birmingham gewesen um Stefan abzuholen. Sehr cool! Das war der Auftakt für eine paar schöne Tage in Coventry. Abend sind wir gleich mal mit ein paar Leuten ins Pub gegangen, da das ja schon ein wichtiger Teil der englischen Kultur ist und Stefan auch unbedingt viel englisches Essen ausprobieren möchte. Waren eine nette deutsch-spanische Gruppe und wir hatte alle viel Spaß :-)

Nachdem ich Freitag Vorlesungen habe sind Stefan und ich auf den Campus gefahren, und haben da mal alles angeschaut, was es so zu sehen gibt und natürlich auch meine Vorlesungen besucht ;-) Nachmittags waren wir in der Kami Lounge (ein Café im Gebäude der Student’s Union), wo es jeden Freitag Live Jazz gibt (war wohl eine Gruppe Studenten von hier). Ich war da selber auch zum ersten Mal und habe festgestellt, dass ich da schon öfter hingehen sollte, weil es echt super war. Gemütliche Sessel, heiße Schokolade und Musik, was will man mehr.

Am nächsten Tag gings dann nach Birmingham um einfach mal die ganze Stadt anzuschauen. Ich war ja auch schon mal mit Erasmus-Leuten dort, aber ich habe trotzdem viele Sachen zum ersten Mal gesehen, und ich denke, dass die Stadt auch beim dritten Mal nicht langweilig wird, weil es einfach interessant ist, den Wandel vom industriellen Birmingham zum modernen Birmingham zu sehen. Coventry ist da definitiv noch nicht so weit… ;-) In Birmingham hat auch schon der sogenannte ‚Birmingham Frankfurter Christmas Market‘ eröffnet, wo es dann neben deutscher Bratwurst auch Löwenbräu gibt. Am besten war aber der Stand mit Stollen und Lebkuchen. Da hat ein Hamburger Düsseldorfer Stollen verkauft. Wir haben dann gleich mal einen mitgenommen und die Weihnachtssaison eingeläutet… ;-)

Samstag Abend sind wir auf die 70’s/80’s Party auf dem Campus gegangen mit Special Guest Verne Troyer, der ‚Mini-Me‘ aus dem Film Austin Powers (http://de.wikipedia.org/wiki/Verne_Troyer). Fotos davon folgen hoffentlich demnächst ;-)

Naja, und Sonntag haben wir dann noch einen kleinen Ausflug nach Coventry gemacht und uns meine ‚schöne‘ Stadt angeschaut… ;-) Abgerundet wurde das ganze dann durch einen Besuch im Pub zum traditionellen Sunday Roast (also Roast Beef mit Gemüse, Kartoffeln, ein paar undefinierbaren Sachen, nem Pudding und –natürlich- brauner Sauce). Abends war dann glaub ich eher mal gemütlicher letzter Abend angesagt… :-)

Ja, Stefan ist jetzt wieder weg, aber der nächste Besuch ist ja schon im Landeanflug ;-) Nächsten Montag kommt Amelie!!

Bis dahin hoffe ich, dass in Deutschland etwas besseres Wetter ist… und kein Nieselregen :-(

Liebe Grüße

Jacob


November 09, 2008

Woche 6 Term 1

Ereignisreiche Woche ;-)

Am Wochenende war ich ja bei Mich in Oslo, was echt super cool war! Oslo ist eine wirklich schöne Stadt und wir haben einfach alles angeschaut, was es so zu sehen gibt, bzw. was man gesehen haben muss. Es gibt hiervon natürlich auch eine Bildergalerie! Also vielen Dank noch einmal, Mich! Nur gab es beim Heimflug am Dienstag leichte Probleme. In Oslo war es leider so neblig, dass mein Flieger 2,5 Stunden Verspätung hatte. Hab dann natürlich den Bus in London verpasst, und so kam eins zum anderen. Insgesamt hat mein Heimweg elf Stunden gedauert! Aber der Trip wars wert ;-)

Am Mittwoch musste ich dann auch gleich wieder direkt in mein Problem Set einsteigen, das ich ja bis Donnerstag abzugeben hatte. War dann doch noch etwas mühsamer als ich gedacht hatte, bin aber noch rechtzeitig fertig geworden (dachte ich zumindest). Naja, das Undergraduate Office (wo man alles Offizielle einreichen muss) hatte halt nur bis vier auf, und ich war ne Viertelstunde zu spät. Bin dann trotzdem mal rein und habe vorsichtig gefragt, ob ich noch etwas abgeben kann, wurde aber direkt abgewiesen. Hab dann doch meine letzte Waffe ausgepackt: ‚I am Erasmus‘! Dann waren auf einmal alles ganz freundlich und ich konnte mein Aufgabenblatt noch rechtzeitig abgeben;-)

Freitag war ich auf der Geburtstagsfeier von meiner französischen Nachbarin Émilie, wo es Crepes gab. Also da konnte ich nicht mehr aufhören. Der Crepes-Teller und das Nutellaglas waren mein ;-)

Am Samstag war Bonfire Night in Kenilworth. Die Engländer erinnern jedes Jahr am fünften November an das gescheiterte Attentat auf König, Regierung und Parlamentarier im Jahr 1605. Da wird dann jedes Jahr eine Puppe des Verschwörers ‚Guy Fawkes‘ verbrannt und ein Riesenfeuerwerk abgeschossen. Für weitere Informationen: http://de.wikipedia.org/wiki/Bonfire_Night Wir waren dazu in Kenilworth, ein kleiner Ort, der nicht weit von der Uni ist, um dort das größte Feuerwerk in der Umgebung zu sehen. Gerüchten zufolge kommen da jedes Jahr 12000 Menschen. Und die standen auch alle auf einer Wiese am Hang im feuchten England, da war die Sauerei vorprogrammiert ;-). Das Feuerwerk war aber echt super! Eine halbe Stunde Spektakel zu Musik von Queen, das hat einfach gepasst. Nicht gepasst hat mir aber der Regen, der zusammen mit dem Feuerwerk begonnen hat und immer schlimmer wurde. Ich weiß jetzt aber zumindest, das meine neue Jacke wirklich dicht ist ;-). Nur mit den Schuhen war das halt so ne Sache. Zum Glück kam dann auch kein Bus mit dem wir heimfahren konnten, weil die Engländer glaube ich noch nichts von Zusatzbussen gehört haben… Nach einer Stunde warten im Café haben wirs immerhin bis zur Uni geschafft und sind dann von da einfach mit Taxi heimgefahren. War aber trotzdem ein super Abend!

Und heute ist dann nicht mehr soviel angesagt. Der Blog muss ja auch irgendwann geschrieben werden… ;-)

Nächste Woche geht’s dann wieder rund. Donnerstag kommt Stefan und bleibt bis Montag, mein erster Besuch aus Deutschland. Hoffentlich regnets dann etwas weniger als dieses WE. England soll ja einen guten Eindruck hinterlassen;-)

Also wahrscheinlich kommt der nächste Blog dann auch erst am Montag. We will see;-)

Bis dahin beste Grüße nach Deutschland!


October 31, 2008

Woche 5 Term 1

So, die Woche ist zwar noch nicht ganz vorbei, aber morgen geht’s ja nach Oslo, drum heute schon mal die aktuellsten Neuigkeiten. Von denen es aber gar nicht so viel gibt… ;-)

Eigentlich hat die Woche schon mal recht schlecht angefangen, weil ich am freien Montag viel zu wenig für die Uni gemacht habe, obwohl das schon nötig wäre, weils mittlerweile doch rund geht. Versuche momentan verzweifelt mein Problem-Set zu lösen, da ja bis Donnerstag nicht mehr so viel Zeit ist, wenn man bedenkt, dass auch noch Oslo dazwischen ist… ;-) Habe noch nicht rausgefunden, ob es an mir oder dem Aufgabenblatt liegt, aber auf jeden Fall passt irgendwas nicht…

Dienstag war ich auf einer Firmenpräsentation von PwC, die schon nett war, aber jetzt auch nicht so der echte Hammer. Irgendwie haben die alle nicht so motiviert gewirkt. Aber es gab danach etwas zu Essen… ;-) Hatte mir im Vorfeld schon Gedanken gemacht, ob es denn reicht, wenn ich da mit Hemd und Jeans hinkomme, aber im Nachhinein war das alles unnötig, weil die Engländer mal wieder den Vogel abgeschossen haben. Jogginghose und deutlich hörbare verschnupfte Nase (ums jetzt mal nett auszudrücken…). Und das allerbeste am Dienstag war eigentlich, dass es geschneit hat!!! Das ist ja echt die große Ausnahme hier und alle sind total ausgeflippt. Wegen dem bisschen Schneematsch auf der Straße haben dann die Busse einfach mal über eine Stunde bis zum Campus gebraucht, für eine Strecke, die man sonst in 15 min schafft…

Mittwoch war das große Highlight der Woche, weil Daniel Schweinsbraten gemacht hat!! Das war echt der Hammer! Endlich mal wieder ein ordentliches Stück Fleisch ;-)

Am Donnerstag gabs dann ein kleines Planungstreffen mit diversen Erasmus-Leuten, weil wir einen kleinen Trip nach London planen direkt im Anschluss an den Term. Haben dann halt mal ein Hostel gesucht und beschlossen, dass wir von 6. bis 9. Dezember fahren werden. Alles weitere steht aber noch aus… Aber das wir bestimmt super J

Naja und heute hatte ich noch zwei lectures, musste noch ein Halloweenkostüm für die Party heute Abend kaufen und werde jetzt mal für Oslo packen… Wie schon gesagt, um drei geht der Bus ;-) war aber gestern schon mal am Busbahnhof und habe mich ein bisschen umgeschaut, damit ich weiß wo ich hin muss.

Freu mich jetzt schon auf Oslo und werde danach natürlich berichten… J

Viele Grüße von ‚Frozen Island‘


October 26, 2008

Woche 4 Term 1

Es ist mal wieder Sonntag und ich sitze hier und versuche die letzte Woche Revue passieren zu lassen. Ich muss mir mittlerweile schon Notizen machen weil ich sonst nicht alles auf die Reihe bekomme… ;-)

Ein paar von euch wissen ja schon, dass ich nächstes Wochenende nach Oslo fliege und Mich besuche. Habe da nen billigen Flug von London Stansted bekommen. Nach Stansted fahre ich mit einem Coach von National Express. Der braucht zwar gute drei Stunden, ist aber die billigste Gelegenheit von A nach B zu kommen. Da ich ja noch etwas von dem Samstag in Oslo haben möchte, hat sich Jacob gedacht, dass er nen Flug bucht, der um 10 in der früh geht. Nun ja, nicht bedacht hat Jacob, dass er da ja auch entsprechend früher am Flughafen sein muss und deshalb auch nen frühen Bus nehmen sollte. Also geht man mal zu National Express auf die Homepage und findet heraus, dass der einzig mögliche Bus vom Busbahnhof in Coventry um 02:45 fährt. Damn! Aber das geht ja jetzt nicht anders… Da muss ich jetzt durch. Am Freitag vorher ist hier aber auch noch Halloween-Party, d.h. ich steige dann direkt von der Party in mein Taxi zum Bus. Das wird der Hammer… ;-)

Am Montag habe ich nicht nur meinen Bus gebucht, sondern war auch zum ersten Mal beim Frisör. Es war etwas schwierig klar zu machen, wie ich mir meine Frisur so vorstelle, aber mit Händen und Füßen hat das dann schon irgendwie geklappt. Und billiger ist hier sowieso als in Deutschland. Wenns also nichts geworden ist, kann ich einfach in zwei Wochen wieder gehen… Ist aber glaube ich dieses Mal nicht nötig. Abends war dann natürlich wieder Top B, wie schön öfter erwähnt DER Pflichttermin auf dem Campus.

Am Dienstag habe ich dann meinen Hoodie (Kapuzenpulli) für die Erasmussociety bestellt. Hier gibt’s für jeden Sportclub und jede Society extra Hoodies und die trägt auch jeder auf dem Campus. Hier ist man nicht nur stolz auf die Uni sondern auch auf jede weitere Aktivität. Find ich aber gar nicht schlecht, wenn man etwas macht, dann wenigstens richtig… ;-)Habe am Montag auch beschlossen, nicht mit nach Edinburgh (auch Erasmussociety – ab jetzt einfach Erassoc, das Wort ist mir auf die Dauer zu lang ;-) zu fahren, weil genau an diesem Wochenende Stefan zu Besuch kommt. Er dürfte zwar mitfahren, aber ich möchte ihm ja auch zeigen, wo ich hier so meine Zeit verbringe, und das alles unter einen Hut zu bekommen wäre schwierig. Aber der nächste Trip kommt bestimmt ;-) Abends war ich dann beim Bingo (anscheinend populär hier), das auch von der Erassoc im Old Clarence Pub veranstaltet wurde. Habe aber nicht wirklich mitgespielt. War eigentlich nur da um mit ein paar Leute zu reden. Habe mich auch ganz gut mit ein paar Engländern unterhalten, die im Vorstand der Society aktiv sind.

Am Mittwoch bin ich nach meinen Vorlesungen wieder zu nem Treffen der Model United Nations Society gegangen (MUN) um einfach nochmal zu schauen, wie das so ist. Da gings schon richtig zu Sache und ich habe mich echt schwer getan da etwas zu verstehen. Werde aber wieder hingehen, da ich mein Englisch durchaus noch verbessern sollte ;-) Abends bin ich dann direkt noch zu einem Meeting der Photo Society gegangen, von dem ich zufällig erfahren habe. Das hört sich auch super an. Das war der Auftakt zu einer Vortragsreihe zur Photographie-Technik, wo einem viele Tipps gegeben werden. Die Society veranstaltet auch Fototouren in die Umgebung und Wochenendtrips um einfach gemeinsam zu fotografieren und Spaß zu haben. Mal schauen inwieweit ich mich da engagieren werde, aber interessant klingts auf jeden Fall J Danach habe ich noch mit Daniel, Jeremias und Regine gekocht. War ein anstrengender Tag, aber mir hats gefallen ;-)

Am Donnerstag gings dann mit einer Lecture um neun Uhr weiter, in der ich fast eingeschlafen wäre. Habe mir dann in der Pause nen Kaffee geholt, der auch gut geholfen hat (nachdem mein Kaffeekonsum in England gegen Null tendiert). Allerdings war der zweite Teil dann so langweilig, weil alles Wiederholung von Mikro aus dem letzten Semester war, das der Kaffee umsonst war, weil ich auch einfach hätte schlafen können ;-) Abends stand dann mal wieder Kochen mit Patrick, Jeremias und Regine auf dem Programm. Das war die Vorbereitung zu großen Italian-Party. Francesco hatte einfach mal alle Leute in sein Haus eingeladen um unseren ersten Monat in Warwick zu feiern. Naja, und lädst du einen Erasmus-Student ein, lädst du alle ein ;-). Den ersten Hochrechnungen haben sich an diesem Abend bis zu 80 Leute gleichzeitig in der Kensington Road 106 aufgehalten. Und das Haus ist eher noch kleiner als unseres, also war das Gedränge entsprechend groß. Einmal quer durch den Living Room hat etwa ne halbe Stunde gedauert… ;-)

Am Freitag habe ich mein erstes Problem Set bekommen, das ich bis 6.11. lösen muss. Ist nur ein Aufgabenblatt, das aber 5% der Endnote ausmacht. Habe dann also gleich mal meine Übungsblätter aus Good Old Germany geordert, weil hier in den Vorlesungen nur Theorie gemacht wird und sich keiner für Mathe interessiert, was aber nicht heißt, dass mans nicht können muss. Naja, am Mittwoch kommt dann hoffentlich meine kleine Hilfestellung (Danke schon mal dafür an ‚Mission Control‘ ;-) ). Abends hat mein französischer Nachbar Fred Geburtstag gefeiert. War angenehm, weil der Heimweg nicht so lang war ;-)

Samstag – Big Trip to Birmingham: Diesmal waren wir schon zu Acht unterwegs. Und einen Spanier (Sergi aus Barcelona) hatten wir auch an Board. Wir sind einfach mal durchs City Centre gelaufen und haben uns ein wenig umgeschaut und sogar ne Kirche und die National Art Gallery (Eintritt frei) angeschaut. Nach nem Mittagessen in einem australischen Pub (eine Stärkung war wirklich nötig, weil wir immer mit ‚Orkanböen‘ zu kämpfen hatten ;-) haben wir dann den ‚Bullring‘ geentert. Also im Einkaufzentren bauen kann den Engländern keiner etwas vormachen. Das Ding ist ungefähr 10 Mal größer als die Riem Arcaden. Und es sind gefühlte 100 Mal mehr Leute unterwegs. Um mit der Rolltreppe fahren zu können musste man erst mal Schlange stehen und ein Security hat sich um den reibungslosen Ablauf gekümmert. Unglaublich. Impressionen sind natürlich in einer neuen Galerie zu finden… Fürs Shoppen haben wir uns dann aber nach Geschlecht aufgeteilt, weil wir sonst nie auf einen gemeinsamen Nenner gekommen wären. Abends waren wir dann so fertig, dass wir nur noch ne Runde Poker gespielt haben.

Naja und Sonntag ist einfach mal wieder ausspannen angesagt. Und natürlich Blog schreiben. Bin zwar immer noch kein guter Texter, aber ich hoffe es ist einigermaßen interessant, was ich hier so von mir gebe.

Nächste Woche weiß ich noch nicht, wie das mit dem neuen Eintrag läuft, weil ich ja von Samstag bis Dienstag in Oslo bin. Also entweder gibt’s davor noch etwas zu lesen, oder danach ein längerer Bericht, wobei ich dieser Eintrag mittlerweile auch schon astronomische Ausmaße annimmt;-)

Nachdem mir jetzt einfach nichts mehr einfällt und ich auch schon viel geschrieben habe höre ich jetzt einfach auf ;-)

Liebe Grüße nach Hause und vielleicht kann ja irgendwer mal ein Tegernseer für mich trinken… ;-) (ist mir grad noch so eingefallen. Man sollte pauschal mal jeden Engländer auf einen Bierkultur-Trip nach Bayern schicken…)


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